abhärten
Methode
Maßnahmen zur Abhärtung wirken vor allem auf die Haut und darüber
hinaus auf den Körper. Kältereize bewirken ein Zusammenziehen und
Wärmereize eine Erweiterung der Haut und Hautgefäße. Heißes und
anschließend kaltes Duschen ist ein gutes Training für die Hautgefäße.
Das Ganze rund dreimal abwechselnd. Dabei immer an den Füßen beginnen.
Das bringt die Hautporen auf Trab.
Der Abhärtungsgrad entscheidet mit, ob wir frieren oder nicht. Ist es
draußen kalt, müssen sich die Hautporen möglichst schnell schließen,
damit die Körperwärme gespeichert bleibt. Bei Wärme öffnen sie sich
wieder und die Hitze kann entweichen.
Auch Bewegung, Bürstenmassagen, Kneippsche Anwendungen (Güsse, Wassertreten) und Saunagänge härten ab.
Beurteilung
Die Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen nimmt ab. Wichtig ist die langsame Gewöhnung.